Im Landkreis Osnabrück finden sieben von zehn befragten Personen als Zweitwagen ein Elektroauto gut; knapp die Hälfte kann sich vorstellen, ein E-Auto als Zweitwagen zu kaufen. So das Ergebnis der Studie 2AutoE, die von Mai 2016 bis Februar 2018 im Auftrag des Landkreises Osnabrück von einem interdisziplinären Forschungsteam erarbeitet wurde, um das Potenzial von Elektroautos als Zweitwagen im ländlichen Raum zu ermitteln.

Der Landkreis Osnabrück will mittelfristig den Strom für die Elektromobilität in der Region aus erneuerbaren Energien erzeugen. Schließlich verursacht die Mobilität im Landkreis derzeit über ein Drittel der Treibhausgase. Darüber hinaus soll generell der Marktanteil von Elektroautos erhöht werden.

Im Rahmen der Studie wurden ungefähr 300 Personen zu verschiedenen Themenfeldern der Elektromobilität befragt und zudem Interviews mit 17 Personen geführt, „die ihre Erwartungen an ein E-Auto als Zweitwagen ausführlich“ beschreiben. Fazit: Die Technik ist nicht das Problem, passende E-Autos sind am Markt verfügbar. Entscheidend sind Information und Kommunikation, zugeschnitten auf die jeweiligen Bevölkerungsgruppen.

Vor diesem Hintergrund ist die Klimainitiative des Landkreises Osnabrück in Sachen Forschung, Information und Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen aktiv geworden. Die Kosten der Studie in Höhe von 83.000 Euro wurden zu 80 Prozent über die Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr finanziert.

Der Abschlussbericht findet sich hier: www.landkreis-osnabrueck.de/e-mobilitaet